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    Henkel entwickelt innovatives Testverfahren

    12.03.18 | 10:13 Uhr

    „3D Skin Comet Assay“: Weiterentwicklung von Phenion®-Hautmodell zur Sicherheitsbewertung von Rohstoffen

    Anfang März bestätigte Henkel eine innovative, zuverlässige Testmethode zur Sicherheitsbewertung neuer Rohstoffe. Dazu wurde das vom Unternehmen entwickelte Phenion®-Hautmodell mit einem etablierten Testverfahren kombiniert und das „3D Skin Comet Assay“ entwickelt. Aufgrund der Eigenschaften, die menschlicher Haut stark ähneln, eignet sich das Modell laut Konsumgüterkonzern als Basis für Forschungsprojekte und die Entwicklung neuer alternativer Testmethoden.

    Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts erarbeiteten die Henkel-Wissenschaftler das neue Verfahren zur Vermeidung potenziell erbgutschädigender Eigenschaften von Substanzen. Daraus resultierte laut Unternehmen der sogenannte „3D Skin Comet Assay“, welcher inzwischen mit Erfolg die erste Phase eines umfangreichen Validierungsprozesses zur behördlichen Anerkennung abschließen konnte. Dr. Dirk Petersohn, Leiter der biologischen & klinischen Forschung bei Henkel Beauty Care: „Das exzellente Ergebnis der Studie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zulassung des ‚3D Skin Comet Assays‘ als offiziell anerkannte Testmethode."

    Phenion®-Hautmodell als alternatives In-vitro-Prüfsystem

    Die Hautmodelle wurden von Henkel zunächst für den Eigenbedarf entwickelt. Inzwischen stellt das Unternehmen sie Prüflaboren und Forschungseinrichtungen unter der Marke Phenion® zur dermatologischen und kosmetischen Grundlagenforschung sowie vor allem zur Sicherheitsbewertung von Rohstoffen und Produkten zur Verfügung. Die biotechnologisch hergestellten Hautmodelle bestehen unter anderem aus menschlichen Hautzellen, weshalb sie sich Henkel zufolge für ein breites Anwendungsspektrum als verlässliches Prüfsystem eignen.

    Vorteile gegenüber etablierten Testmethoden

    Das Phenion®-Hautmodell im „3D Comet Skin Assay“ verfügt laut Unternehmen über deutliche Vorteile verglichen mit konventionellen In-vitro-Methoden. Dazu zählt die bessere Vorhersagekraft, die laut Henkel größtenteils durch die Verwendung humaner Hautzellen und dem der menschlichen Haut stark ähnelnden Aufbau des Phenion®-Hautmodells zustande kommt. Das Modell besteht aus einer vollständig differenzierten Epidermis sowie aus der darunterliegenden Dermis, die ein natürliches Kollagen-Bindegewebe enthält. Somit besitzt das Modell zahlreiche anatomische und physiologische Charakteristika der menschlichen Haut.

    Quelle/Foto: Henkel

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