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    Packshots für Mobilgeräte von großer Bedeutung

    19.10.17 | 08:00 Uhr |

    Wussten Sie, … dass für Mobilgeräte optimierte Packshots erfolgreicher sind als konventionelle Produktabbildungen?

    Websites, die für den Abruf auf mobilen Geräten optimiert wurden, gehören für Händler und Marken zunehmend zum Standard – dies berichtet das Marktforschungsunternehmen L2 in einem jüngst veröffentlichten Bericht. Trotz dieser Entwicklung bleibe für Konsumenten das Risiko, die falsche Größe oder Variante eines Verbrauchsgegenstands zu erwerben, hoch und die Konversionsrate auf mobilen Geräte entsprechend niedrig. Aufgrund dessen entwickelte Unilever nun ein für die mobile Nutzung optimiertes Template.

    Konventionelle Packshots bilden in der Regel das gesamte Produkt ab und machen es damit nahezu unmöglich, die Verpackungsdetails genauer zu betrachten, so L2. Allerdings ergab eine aktuelle Untersuchung der Cambridge University, dass Konsumenten auf mobilen Geräten weniger Aufmerksamkeit auf textbasierte Beschreibungen richten und sich stattdessen primär auf visuelle Hinweise verlassen. In diesem Kontext benutzen sie bevorzugt schnelles Scrollen, um rasch jenes Produkt identifizieren zu können, das dem ähnelt, was sie für gewöhnlich konsumieren, berichtet das Marktforschungsunternehmen.

    Auf Basis dieser Erkenntnisse erstellte Unilever nun neue, an das mobile Design angepasste sogenannte Hero Images (Web-Banner). Diese werden derzeit ebenfalls von anderen Konsumgüterunternehmen wie Procter & Gamble oder L’Oréal getestet. Auf diesem Weg sollen L2 zufolge wesentliche Unterschiede in den Produktvarianten zum Gewinnen von Verbrauchervertrauen herausgestellt werden. Die Produktentwicklung wurde unterstützt von der Cambridge University, die im Rahmen eines A/B-Tests festgestellt habt, dass die neuen Formate für mobile Packshots zu einer Steigerung um 24 Prozent in der Konversationsrate geführt haben.

    Das neue Format benötigt laut dem Bericht die identische Menge an Bildschirmfläche wie die konventionelle Darstellung, stelle allerdings Elemente, die für Konsumenten besonders interessant seien, in den Fokus. Dazu zählen Marke, Variante, Format, Größe und Zahl der Anwendungen. Um die Übernahme des neuen Templates für Produktabbildungen seitens der Händler zu bestärken, haben Unilever und die Cambridge University ihre Forschungsergebnisse und Gestaltungshinweise veröffentlicht. Damit erhoffen sie sich, dass die optimierten Templates zum neuen Industriestandard für alle Konsumgüterhersteller werden können.

    Quelle: L2, Foto: Fotolia / Antonioguillem

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