Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Mobile Header

    Shiseido: Maßnahmen gegen Hyperpigmentierung

    05.10.17 | 08:00 Uhr

    Kosmetikhersteller identifiziert Fehlbildung von Gefäßgeflechten als Auslöser und bietet Lösungen

    Der japanische Kosmetikhersteller Shiseido präsentierte vor kurzem aktuelle Forschungsergebnisse zum Zusammenhang von Hyperpigmentierung und vaskulärer Morphologie. Die Wissenschaftler fanden unter anderem heraus, dass die Aktivität vaskulärer endothelialer Zellen für Hyperpigmentierung und unregelmäßigen Teint verantwortlich zu sein scheint. Zusätzlich sollen Blutwurz- und Wintergrün-Extrakt eine hemmende Wirkung auf gestörte Reaktionen der Gefäßsysteme haben, die mit der Entwicklung von Hyperpigmentierung in Verbindung stehen.

    Das Kosmetikunternehmen beschäftigt sich eigenen Angaben nach seit langem mit der Untersuchung der Haut – speziell mit Reaktionen, die vorrangig bei pigmentierter Haut auftreten. Im Fokus der Hautanalyse steht laut Shiseido die Identifikation verschiedener Ursachen einer Überpigmentierung. Wie Shiseido bekannt gab, fanden sie jetzt diesbezüglich heraus, dass die Fehlentwicklung von Gefäßgeflechten an einer Hyperpigmentierung beteiligt sein könnte.

    Identifikation dermaler Gefäßsysteme und die Rolle des Melanozyten-Wachstumsfaktors

    Shiseido hatte im Vorfeld bereits verschiedene ungewöhnliche Hautreaktionen identifiziert, die besonders bei pigmentierter Haut auftraten und auf Basis dessen Technologien und Wirkstoffe entwickelt, die auf vorhandene Läsionen anwendbar seien. Darüber hinaus vermute Shiseido eigenen Angaben nach, einen potentiellen, verborgenen Auslöser der Hautreaktionen in der Lederhaut (Dermis), der bisher noch nicht gefunden wurde. Aus diesem Grund führte das Unternehmen zusammen mit Dr. Kang vom Department of Dermatology der Ajou University School of Medicine aus Südkorea, einem Experten für die Untersuchung von Hautpigmentierung, eine tiefgreifende Analyse durch.

    Aus der Mitteilung von Shiseido geht hervor, dass die Wissenschaftler dabei zwei entscheidende Zusammenhänge nachweisen konnten: Zum einen belegte die Untersuchung, dass bei einer Hyperpigmentierung der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF-A) höher zu sein scheint. Zusätzlich seien Dichte und Größe der Kapillargefäße ebenso wie die Durchblutung der Haut erhöht. Die Forscher fanden außerdem heraus, dass vaskuläre endotheliale Zellen den Melanozyten-Wachstumsfaktor freisetzen, was wiederum zu einer Steigerung der Melanin-Produktion führe.

    Reaktive Technologien zur Hemmung des Wachstumsfaktors VEGF-A und der Melanin-Produktion

    Auf Basis dieser Befunde suchte das japanische Unternehmen nach einem Inhaltsstoff, der die Entwicklung von VEGF-A einzudämmen vermag. Dabei stießen sie auf die hemmende Wirkung des Tormentill-Auszuges, der aus den Wurzeln des Blutwurzes, einer mehrjährigen Pflanze der Familie der Rosengewächse, extrahiert wird. Daneben entdeckte Shiseido die Wirksamkeit des Extraktes der Pyrola incarnata (Wintergrün) zur Verminderung der durch Fehlbildungen der Gefäßgeflechte angeregten Melanin-Produktion von Melanozyten.

    Eigenen Angaben nach eröffnen diese Erkenntnisse eine neue Perspektive für die Ursachenbestimmung von Hyperpigmentierungsstörungen. Wie Shiseido mitteilte, strebt das Unternehmen nach der Weiterentwicklung aufhellender Hautpflege- und Kosmetikprodukte, um Konsumenten mit problematischer Hautpigmentierung innovative Technologien für die Kontrolle der Verfärbungen zur Verfügung stellen zu können.

    Quelle: Shiseido Group, Foto: Fotolia / morganka

    Artikel & Redaktionsarchiv

    Geben Sie hier Ihren Suchbegriff ein.

    Impressum| Datenschutz und Haftung © Leipziger Messe 2017. Alle Rechte vorbehalten