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    GfK: Kaufkraft in Europa steigt auf 16.153 Euro

    27.06.17 | 08:00 Uhr

    Wussten Sie, … dass der Einzelhandelsumsatz in Zentral- und Osteuropa am stärksten zunimmt?

    Gestiegene Kaufkraft und stabile Umsätze im stationären Handel: Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie, die die deutsche Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zum Einzelhandel in 32 Staaten Europas vorgelegt hat. Das Unternehmen wertete für diese Länder die Kaufkraft, den Einzelhandelsumsatz sowie den Einzelhandelsanteil an den Gesamtausgaben der Bevölkerung aus. Darüber hinaus prognostiziert die GfK den Einzelhandelsumsatz für das Jahr 2017.

    Wie die Marktforscher angeben, ist die Kaufkraft der Europäer 2016 um durchschnittlich 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt standen den Konsumenten in Europa demnach 16.153 Euro pro Kopf zur Verfügung. Die höchsten Zuwachsraten erzielten dabei die zentral- und osteuropäischen Staaten, so die GfK. Der Einzelhandelsanteil an den Gesamtausgaben der Bevölkerung beläuft sich laut GfK auf 31,3 % – nach 31,4 % im Vorjahr. Ihr Geld geben die Europäer den Experten zufolge zunehmend im Gesundheitssektor oder in der Gastronomie, aber auch beim Online-Shopping oder für Wohnen aus.

    Pro-Kopf-Kaufkraft liegt 2017 in Deutschland bei 22.239 Euro

    Für Deutschland erwarten die Experten der GfK im Jahr 2017 eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 22.239 Euro. Damit beläuft sich die Gesamtsumme der deutschen Kaufkraft auf 1.827,5 Milliarden Euro. Im Nachbarland Österreich steht den Einwohnern mit 22.597 Euro etwas mehr für Konsum, Miete oder Lebenshaltungskosten zur Verfügung. Überholt werden beide Länder von der Schweiz, für die die GfK mit einer Kaufkraft von 42.142 Euro je Einwohner rechnet.

    Umsatzprognose 2017: Zentral- und Osteuropa mit starkem Wachstum

    Für die Länder der EU-28 prognostiziert die GfK insgesamt ein solides Einzelhandelsumsatzwachstum von 1,4 % (nominal) im Jahr 2017. Dennoch unterscheiden sich die einzelnen Länder deutlich. Zu den Wachstumsregionen zählen den Experten zufolge Rumänien (+ 9,8 %) und Ungarn (+ 5,7 %) sowie Polen (+ 5,3 %). Auch für Kroatien und Bulgarien sowie die baltischen Staaten rechnet das Unternehmen mit Umsatzzuwächsen zwischen 4 % und 5,5 %.

    Studienleiterin und GfK-Einzelhandelsexpertin Antje Hille fasst zusammen: „Europa navigiert durch unruhige Gewässer. Insbesondere der Zusammenhalt in der Europäischen Union wurde 2016 gleich mehrfach auf den Prüfstand gestellt. Zu den politischen Dauerbrennern wie Flüchtlings- und Terrorthematik gesellten sich mit dem Brexit-Votum, einer Zunahme nationalistischer Tendenzen in fast allen Mitgliedsstaaten und politischen Spannungen mit der Türkei neue Herausforderungen. Europas Wirtschaft zeigte sich hingegen von ihrer robusten Seite und blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr zurück. Erneut stellt der private Konsum europaweit eine wichtige Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung dar. Davon konnte auch der Einzelhandel profitieren, wenngleich die Wachstumsraten innerhalb der europäischen Staaten sehr unterschiedlich ausfallen.“

    Quelle: GfK, Foto: Fotolia / ivanko80

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