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    Namhafte Investoren für innovative Startups

    20.04.17 | 08:00 Uhr

    Venture Capital-Aktivitäten liegen bei Konsumgüter- und Kosmetikkonzernen wie Unilever, Henkel und L’Oréal im Trend

    Konsumgüter- und Kosmetikkonzerne setzten verstärkt auf Venture Capital-Aktivitäten. Dabei sind vor allem innovative und auf digitale Expansion ausgelegte Geschäftsmodelle gefragt, die strategisch ins Konzernkonzept passen. Für große Unternehmen wie Unilever, Henkel oder L’Oréal die perfekte Möglichkeit, bei neuen Entwicklungen dabei zu sein und die eigene Innovationsfähigkeit auszubauen.

    Unilever Ventures setzt auf Digital- und Kosmetikunternehmen

    Seit der Gründung im Jahr 2002 soll Unilever Ventures, eine für Risikokapital und Privatanlagen zuständige Tochter des Konsumgüterkonzerns Unilever, rund 450 Millionen Euro in 40 Start-ups aus den Bereichen Digitalisierung und Kosmetik investiert haben. Nun hat sich das Unternehmen einen Minderheitsanteil an der Premium-Naturkosmetikmarke True Botanicals gesichert. Die Investition war nach Angaben von Unilever Ventures Teil einer sogenannten Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3 Millionen US-Dollar, mit der sich True Botanicals um mehrere Geldgeber bemüht hatte. Unilever Ventures beteiligt sich damit erstmals an einer direct-to-consumer Premium-Hautpflegemarke.

    „True Botanicals war für uns in vielerlei Hinsicht interessant: Ein früher, aber nachweislich ausgeprägter Wachstumskurs, ein super Gründungsteam, eine authentische Marke mit klarer Positionierung und ein innovatives Geschäftsmodell in der digitalen Welt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ermöglicht der Direktvertrieb dem Unternehmen viel mehr als sonst üblich in die Produktqualität und das Einkaufserlebnis zu investieren“, so Oliver Garel, Leiter der Abteilung für Risikokapitalfinanzierung bei Unilever Ventures.

    Henkel bündelt seine Corporate Venture Capital-Aktivitäten

    Wie der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel bekannt gab, wird er 150 Millionen Euro in Startups aus den Bereichen Internet of Things, Social Media, E-Commerce, Personalisierung und Technologie-Innovationen wie 3D-Druck investieren. Hierfür bündelt Henkel nun seine Venture Capital-Aktivitäten in einem eigenen Bereich: Henkel Ventures.

    „Mit Henkel Ventures bündeln wir unsere Corporate Venture Capital-Aktivitäten unserer drei Unternehmensbereiche – Adhesive Technologies, Beauty Care und Laundry & Home Care. Wir arbeiten mit Start-up-Unternehmen zusammen und unterstützen sie dabei, ihre innovativen Ideen bzw. ihre Technologien zu entwickeln“, sagt Dr. Robert Günther, Mitglied des Kernteams von Henkel Ventures.

    Eigenen Angaben zufolge hat der Konzern in der Vergangenheit bereits 25 Millionen Euro in junge Unternehmen und Venture Capital-Fonds investiert. Im Unternehmensbereich Adhesive Technologies beispielsweise in Fonds von Emerald Technology Ventures sowie Pangaea Ventures und in die Start-ups Vitriflex und DropWise. Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care beteiligte sich zudem an dem Online-Wäsche- und Reinigungsservice ZipJet.

    L’Oréal investiert in neue Technologien für die Kosmetikindustrie

    Und auch der Kosmetikkonzern L’Oréal unterstützt mit einer Beteiligung an der Start-up-Plattform Founders Factory junge Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierung und Personalisierung. Dazu gehört das Naturkosmetikunternehmen InsitU, die Nageldesign-App Preemadonna sowie die Technologie-Start-ups Tailify, Veleza und Cosmoses. Ende 2016 investierte der Konzern außerdem in einen Fonds von Partech Ventures, einem Venture-Capital Geber, der sich auf neue Technologien und digitale Vorreiter fokussiert.

    Quelle: Business of Fashion/Unilever Ventures, Henkel, L’Oréal, Foto: Fotolia / tashatuvango

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