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    Bundestag stimmt neuem Verpackungsgesetz zu

    12.04.17 | 08:00 Uhr

    Anreize für Verpackungshersteller, ökologische und recyclingfähige Verpackungen zu produzieren

    Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mitteilt, stimmte der Bundestag einem neuen Verpackungsgesetz zu. Mit diesem Gesetz sollen Anreize für Verpackungshersteller geschaffen werden, ökologische und recyclingfähige Verpackungen zu produzieren. Dem BMUB zufolge werden auch Einzelhändler in die Verantwortung genommen: Sie sollen in Zukunft kennzeichnen, wo Mehrweg- oder Einweggetränke im Regal stehen – so können sich Verbraucher bewusster für Mehrweg oder Einweg entscheiden. Höhere Recycling-Quoten für private Haushalte seien ebenfalls ein Ziel.

    „Nach jahrelangem Ringen haben wir im Bundestag ein Gesetz beschlossen, das uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz insgesamt einen großen Schritt voranbringt“, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

    Herstellung nachhaltiger Verpackungen bevorzugt

    Um höhere Verwertungsquoten erfüllen zu können, sollen künftig recyclingfähige Verpackungen im dualen System der Abfallwirtschaft bevorzugt werden. Laut Angaben des BMUB werden sich Lizenzentgelte, die für die Entsorgung von Verpackungen zu zahlen sind, stärker an ökologischen Aspekten orientieren. Damit werden Hersteller belohnt, die nachhaltige und recyclingfähige Verpackungen gestalten und produzieren.

    Duale Systeme müssen höhere Recycling-Quoten erfüllen

    Mit dem neuen Gesetz geht auch eine Erhöhung der Recycling-Quoten einher. Insbesondere die neue Quote für Kunststoffverpackungen ist aus ökologischer Sicht sinnvoll – sie soll bis 2022 von heute 36 % auf 63 % steigen. Und auch die Recycling-Quoten bei Metallen (heute bei 60 %), Papier (70 %) und Glas (75 %) sollen nach Angaben des BMUB bis 2022 auf 90 % angehoben werden. Um bei der Entsorgung von Verpackungsabfällen einen fairen Wettbewerb und einen konsequenten Vollzug zu gewährleisten, wird zudem eine zentrale Stelle eingerichtet, die als Registrierungs- und Standardisierungsstelle fungiert.

    Quelle: BMUB, Foto: Fotolia / Roman Ribaliov

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