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    Sortiments- und Serviceerweiterungen bei Amazon

    08.03.17 | 08:23 Uhr

    Die Zeichen für Premium-Kosmetik, Drogerieartikel und Körperpflege stehen auf Wachstum

    Wie L2 berichtet, entscheiden sich immer mehr Luxus-Kosmetikmarken, ihre Produkte auf dem Onlineportal von Amazon zu vertreiben. metoda gibt zudem an, dass das Unternehmen seine Marktanteile im Bereich Drogerie und Körperpflege in den vergangenen Wochen ausgebaut hat. Beide Marktforschungsinstitute blicken in aktuellen Studien auf Amazons Sortimentserweiterungen und Serviceoffensiven.

    Verstärkter Fokus auf Fast Moving Consumer Goods (FMCG)

    Nach eigenen Angaben möchte metoda mit seinem neuen E-Commerce-Index ab sofort jeden Monat die Nachfrageentwicklung auf Amazon auswerten. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Amazon seine Marktanteile im Bereich Drogerie und Körperpflege ausbaut und belegen den wachsenden Erfolg des Online-Riesen im Bereich der Fast Moving Consumer Goods (Produkte mit hoher Abverkaufsgeschwindigkeit, meist Konsumgüter des täglichen Bedarfs u. a. aus den Bereichen Drogerie und Lebensmittel). Zwischen Dezember 2016 und Januar 2017 – ein Zeitraum, in dem die Nachfrage in den meisten Amazon-Kategorien eher rückläufig ist – wuchs das Geschäft im Bereich Drogerie und Körperpflege um 4,3 %.

    metoda-CEO Stefan Bures bewertet die Entwicklung folgendermaßen: „Das Wachstum in der Kategorie ‚Drogerie‘ ist für den Sprung von Dezember auf Januar ungewöhnlich, kommt aber dennoch nicht völlig unerwartet. Die Vorzeichen waren deutlich und der Handel sollte sich darauf einstellen, dass Amazon die Attacken im FMCG-Segment noch intensivieren wird. Der neue metoda E-Commerce-Index wird diese Entwicklung im weiteren Jahresverlauf deutlich machen. 2017 werden die Weichen im FMCG-Markt neu gestellt und Amazon bestimmt die Richtung.“

    Amazon gewinnt für Premium-Kosmetikmarken an Attraktivität

    Wie die L2-Experten angeben, hat sich die Anzahl der Premium-Marken auf Amazons Luxus-Kosmetik-Seite in den letzten Jahren vervielfacht. Waren es im Oktober 2013 nur 24 Marken, so stieg die Anzahl im November 2015 auf 153 und in diesem Jahr auf 202 Kosmetikmarken. L2 zufolge nutzt Amazon hierfür dieselbe Strategie, mit der es bereits gelang Hautpflegemarken wie Elizabeth Arden zu überzeugen: Dem potenziellen Käufer werden Anleitungen zur Auswahl der Produkte, Expertenratschläge und Erklärungen angeboten. Zusätzlich gibt es eigene Bereiche für Tipps der Redaktion, Neuprodukte oder Produktpräsentationen.

    Serviceerweiterungen, die beim Kunden ankommen

    Mit Initiativen wie Amazon Fresh, Amazon Pantry, dem Amazon Spar-Abo oder Amazon Prime Now bedient Amazon zusätzlich gezielt die Nachfrage der Kunden. Amazon Fresh (bisher nur in den Vereinigten Staaten verfügbar) liefert frische Lebensmittel wie Fleisch und Gemüse. Über Amazon Pantry, einem Angebot exklusiv für Prime-Mitglieder, können sich Kunden Produkte wie trockene Lebensmitteln, Drogerie- und Kosmetikartikel oder Tiernahrung nach Hause liefern lassen, um sich so den Weg zum Supermarkt zu sparen. Das Amazon Spar-Abo ermöglicht die Bestellung von Produkten in einer bestimmten Menge sowie einem individuellen Monatsintervall. Wie das Unternehmen angibt, lassen sich damit bis zu 15 % auf tagesaktuelle Preise sparen. Seit letztem Jahr profitieren Amazon Prime-Kunden in Berlin und München außerdem von Prime Now, der Bestellung und Lieferung innerhalb einer Stunde.

    Quelle: metoda, L2, Foto: Amazon

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